Kreisleriana

Ein in Szene gesetzter literarisch-musikalischer Abend mit der gleichnamigen Musik von Robert Schumann. Mit der Pianistin Tatjana Karpouk und dem Schauspieler Elmar Nettekoven. Spieldauer: ca. 2 Std. (inklusive 20min. Pause), Honorar: ca. 900,00 (zuzüglich evtl.anfallender Fahrtkosten bzw. Übernachtung).
Kontakt: ElmarNettekoven@online.de bzw. T.Karpouk@gmx.de

Kreisleriana

Ein in Szene gesetzter literarisch-musikalischer Abend mit der gleichnamigen Musik von Robert Schumann, sowie den Schriften E.T.A. Hoffmann`s über den wunderlichen Kapellmeister Kreisler

Mit der Pianistin Tatjana Karpouk
Und dem Schauspieler Elmar Nettekoven

Kreisleriana

„ Nur ein Engel des Lichts gibt es, der Macht hat über den bösen Dämon. Es ist der Geist der Tonkunst, der oft aus mir selbst sich siegreich erhebt, und vor dessen mächtiger Stimme alle Schmerzen irdischer Bedrängnis verstummen.“ (E.T.A. Hoffman)

Zu 2010, Robert Schumanns 200jährigem Geburtsjahr hat die Pianistin Tatjana Karpouk mit dem Schauspieler Elmar Nettekoven ein in dieser Weise einzigartiges Projekt erarbeitet: Schumanns musikgeschichtlich wohl bedeutendste Klavierkomposition, die „Kreisleriana“, wird hier zum ersten Male zusammen mit seiner literarischen Vorlage, nämlich E.T.A Hoffmanns Kunstfigur, dem Kapellmeister Kreisler, aufgeführt.

Ein wunderlicher Mann, dessen Geschichte da erzählt wird: sein zerrissen-tiefgründiger, aber auch komisch-skurriler Charakter, sein ironisch-kritischer Geist, seine unbedingte Liebe zu dem Mädchen Julia und seine wohl noch kompromisslosere Leidenschaft zur Musik.
Dass dieser Kapellmeister nicht nur einiges über seinen Erfinder Hoffmann, sondern auch über seinen musikalischen Ziehvater Schumann, ja, über die Lebens- und Kunsteinstellung der romantischen Künstlergeneration überhaupt verrät, wird durch die Zusammenstellung des Programms bemerkenswert deutlich. Die von Karpouk gespielten acht kontrastreichen Einzelstücke des Klavierwerks, und die von Nettekoven teils gespielten, teils gelesenen Roman- und Kurzprosaauszüge, bereichern und erklären sich gegenseitig. – Und man wird hören und sehen; die beiden „Kreislerianen“ erweisen sich auch heute noch von einiger Aktualität.“


Bühnentechnische Vorraussetzungen:
- Flügel oder gut gestimmtes Klavier
- zusätzliche Spielfläche von mindestens 3m x 2,50m (Podeste falls vorhanden)
- Stromanschluss für zwei Scheinwerfer
- kleiner Raum zum Umziehen und zur Konzentration

Spieldauer: ca. 2 Std. (inklusive 20min. Pause)

Honorar: ca. .900.- abhängig vom Veranstaltungsrahmen (zuzüglich eventuell anfallender Fahrtkosten bzw. Übernachtung)

Kontakt: ElmarNettekoven@online.de bzw. T.Karpouk@gmx.de


Tatjana Karpouk

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“
Dieses Zitat von F. Nietzsche drückt am treffendsten aus, welche Tiefe und Intensität, die weißrussische Pianistin Tatjana Karpouk seit ihrer Kindheit für die Musik empfindet.
Ihre Sehnsucht, Klavier spielen zu lernen, war so stark, dass sie mit 7 Jahren ihre Eltern drängte, ihr den Klavierunterricht zu ermöglichen. Mit 17 Jahren bestand sie glänzend die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in Minsk und schon mit 20 Jahren schloss sie ihr vielseitiges Studium als Pianistin, Kammermusikerin, Liedbegleiterin und Klavierpädagogin erfolgreich ab.
Durch das Studium am Hamburger Konservatorium konnte sie ihre pianistischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Wichtige
künstlerische Impulse und Anregungen erhielt sie durch Meisterkurse bei großen Musikerpersönlichkeiten wie Anatol Ugorsky und Vitaly Margulis sowie durch die intensiven Klavierstudien bei Prof. Mara Mednik in Hamburg.

Als Künstlerin ist sie vielseitig, schätzt den intensiven Austausch und die kreative Zusammenarbeit. Gemeinsam mit anderen Künstlern gestaltet sie Kammermusiken und Liederabende und entwickelt literarisch-musikalische Programme.


Elmar Nettekoven

Ende der siebziger Jahre absolvierte der Schauspieler, Autor und Liedermacher die Schauspielausbildung in Köln. Wichtige Stationen waren das Staatstheater Karlsruhe, das Stadttheater Nürnberg, die Ruhrfestspiele Recklinghausen und vor allem ein langjähriges Engagement beim Schauspielhaus Bochum unter Frank P. Steckel. Zuletzt war Nettekoven von 2006 bis 2008 am Berliner Ensemble unter den Regisseuren Bob Wilson und Claus Peymann engagiert. Darüber hinaus wirkte Nettekoven als Hauptdarsteller in Fernsehfilmen und vor allem in vielen Hörspielen mit.

Zurzeit widmet er sich seinen selbst erstellten szenischen Programmen mit Musik, der Aufnahme von Hörbüchern und seiner Autorentätigkeit.
Im Jahre 2002 wurde sein Schauspiel „Die Unterirdischen“ bei den Freilichtfestspielen Lübtheen mit großem Erfolg aufgeführt. Nach dem Verfassen weiterer Dramen, stand zuletzt an den Theatern Greifswald und Stralsund seine Bearbeitung des Märchens „Von dem Fischer und seiner Frau“ auf dem Spielplan.

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