Heinrich-Heine-Institut

Archiv – Bibliothek – Museum
Bilker Str. 12-14
40213 Düsseldorf
Telefon: 0049 (0) 211 - 89 92 902
Anmeldung für Ausstellungen: 0211 - 89 95 571
Anmeldung für Führungen: 0211- 89 95 588
Fax: 0049 (0) 211 - 89 29 044
E-Mail: heineinstitut@duesseldorf.de
Homepage: http://www.duesseldorf.de/heineinstitut/

Direktion
Dr. Sabine Brenner-Wilczek
Telefon: 0211 - 89 92 901
E-Mail: sabine.brennerwilczek@duesseldorf.de

Direktionsassistenz
Martina Gabriel
Telefon: 0211 - 89 92 902
Telefax: 0211 - 89 29 044
E-Mail: martina.gabriel@duesseldorf.de

Öffnungszeiten 

Archiv: Mo-Fr 9-16.30 uhr nach Termin

Bibliothek Telefon: 0211 - 89 95 572
Mo-Fr 9-16.30 Uhr, Voranmeldung erwünscht.

Museum Telefon: 0211 - 89 95 588 bzw. 0211 - 89 95 579
Di, Mi, Do, Fr, So: 11-17; Sa: 13-17 Uhr

Kasse Telefon: 0211 / 89-95571

Eintrittspreise:
Erwachsene 4,- Euro, ermäßigt 2,- Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Happy Hour: ab 16:00 Uhr kostenloser Eintritt

Preise für Gruppen und Führungen auf Anfrage

 

Anfahrt:

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Institut von den Haltstellen
Heinrich-Heine-Allee (Linien U 74, 75, 76, 77, 78, 79),
Benrather Straße/ Kasernenstraße (703, 706, 712, 713, 715),
Polizeipräsidium (709) jeweils in wenigen Minuten.
Der Museums-Eingang (Bilker 12) ist Di-Fr ab 11.00 Uhr und am Wochenende zu den Öffnungszeiten besetzt; sonst ist der Eingang Bilker 14 zu benutzen.


Mit seinen umfangreichen Archiv- und Bibliotheksbeständen ist das Heinrich-Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Zentrum der internationalen Heine-Forschung und bietet darüber hinaus mit einer Reihe von weiteren Sammelschwerpunkten, etwa dem Rheinischen Literaturarchiv und der Schumann-Sammlung, die Grundlage für sehr unterschiedliche wissenschaftliche Zugriffe. Das Museum des Instituts wendet sich mit der ständigen Ausstellung "Heinrich Heine. Nähe und Ferne" an eine an Heine interessierte Öffentlichkeit und informiert mit wechselnden Sonderausstellungen über Themen, die sich aus dem Heine-Umkreis und den verschiedensten Heine-Bezügen ebenso ergeben wie aus den Themenschwerpunkten des Hauses im 20. Jahrhundert.

Ein regelmäßiges Veranstaltungsprogramm bezieht sich auf die Bestände von Archiv und Bibliothek, informiert über den Stand der Forschung, begleitet die Sonderausstellungen und bietet ein Forum der kritischen Literaturvermittlung und -diskussion.


Die Schumann-Sammlung im Archiv des Heinrich-Heine-Instituts

Die Schumann-Sammlung mit Werken von Robert und Clara Schumann bildet das Zentrum der Musik-Abteilung im Archiv des Heine-Instituts. Sie umfasst Autographen, Stichvorlagen, Widmungsexemplare, Erstausgaben, Porträts und einige persönliche Erinnerungsstücke (z.B. Schmuckstücke, Kerzenleuchter oder Witwenschleier von Clara Schumann). Den Schwerpunkt der Sammlung bilden die Kompositionen von Robert Schumann aus der Düsseldorfer Zeit 1850 bis 1854, z.B. das Manuskript des Oratoriums "Der Rose Pilgerfahrt", und die Handschriften von "Messe" und "Requiem". Aus dieser Zeit stammt auch das Schumann-Porträt des französischen Künstlers Laurens. Zu den herausragenden Stücken der Sammlung zählen darüber hinaus die Musikhandschriften der drei Streichquartette op. 41 und das Manuskript des Klavierkonzertes a-Moll, op. 54, ebenso die Elfenbeinminiatur eines unbekannten Künstlers mit dem Porträt des jungen Robert Schumann um 1830. Zum Bestand gehören außerdem etwa 180 Briefe von Robert Schumann. Ergänzt wird die Sammlung durch Porträts und etwa 800 hundert Briefe von Clara Schumann.

Im ehemaligen Wohnhaus der Familie Schumann, Bilker Straße 15, hat das Heine-Institut zusammen mit der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. eine Gedenkstätte (siehe dort) eingerichtet zur Erinnerung an Schumanns Tätigkeit als Musikdirektor in Düsseldorf. Ausgestellt sind hier Dokumente aus der Schumann-Sammlung und ein Tafelklavier aus der Werkstatt von Johann Bernhard Klems aus Düsseldorf.

(Marianne Tilch)